Trainz Railroad Simulator 2004

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In letzter Zeit findet man immer häufiger Eisenbahnsimulationen auf dem PC-Spiele Markt. Den Anfang machte damals der Train Simulator von Microsoft, der auch Nichteisenbahner begeisterte und in seinen Bann zog. Etwas später erschien auch Trainz, ein von Auran programmierter Zug Simulator. Hierbei konnte man sich Erweiterungen aus dem Internet laden und in sein eigenes Spiel einbauen, um so eine Vielzahl von Möglichkeiten des Reisens zu bekommen. Nun ist die 2004er Version des Trainz Railroad Simulator erschienen und wir haben ihn mal genauer unter die Lupe genommen.

Das Spiel selbst unterscheidet sich ziemlich extrem vom Train Simulator aus dem Hause Microsoft. Während Sie dort nur in einer Lokomotive eine vorgefertigte Strecke befahren und an verschiedenen Punkten halten, geht es in Trainz oftmals ziemlich hektisch zu. Denn Sie können entweder die Weichen für die fahrenden Züge stellen und sie somit auf die richtigen Gleise leiten, oder selbst die Züge fahren und müssen dabei einen eng gesteckten Zeitplan einhalten.

Dabei ist es oft ziemlich stressig, denn jeder Rohstoff, den sie transportieren müssen, erfordert einen bestimmten Waggontyp. Sie müssen also während des Spiels oftmals ihre Waggons auf Abstellgleisen abstellen und sich andere an die Lok koppeln; immer ihren Zeitplan im Auge.

Dabei haben Sie die Möglichkeit im Lokführer Modus zwischen zwei weiteren Varianten zu wählen. Sie können sich im Zug mit den originalen Knöpfen und Bedienhebeln vorwärts bewegen und somit möglichst realistisch ihren Zug steuern. Jedoch haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Züge wie Ihre eigene Modelleisenbahn durch die Gegend fahren zu lassen, indem Sie einfach einen Geschwindigkeitsregler nach oben oder unten bewegen. Sie müssen sich somit unter anderem den komplexen Vorgängen beim Fahren einer Dampflock nicht stellen, können diese aber trotzdem genießen, während sie durch die Landschaft pflügt.

Screenshot2

Dabei bieten die Landschaften und die Karten eine besondere Abwechselung und sind ziemlich detailliert. Das Streckennetz selber besticht durch seine Größe und Variationsmöglichkeiten. Die Szenarien sind zum Teil richtig spannend und bieten viel Spaß. Jedoch gibt es auch einige Missionen, die wirklich ziemlich langweilig sind und überhaupt keinen Spaß machen, weil sie sich oftmals zu sehr in die Länge ziehen und schnell öde werden.

Für alle diejenigen, denen die vorgefertigten Maps nicht gefallen, bietet der Editor eine Möglichkeit, sich die eigene Welt zu basteln. Dabei verlegen Sie Gleise und Straßen, versehen die Welt mit Texturen, fügen Wasser und Objekte hinzu und machen Ihre eigene Strecke fit für den Eisenbahnbetrieb. Dabei ist es Ihnen als Besitzer des Spiels im Internet gestattet weitere Objekte herunterzuladen und diese in das Spiel zu integrieren. Dabei gibt es auch neue Zugmodelle, um ihr von Anfang an schon sehr opulentes Zugdepot noch weiter zu vergrößern.

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